TG 1892 BOPPARD e.V.

Mach mit - bleib fit!

Jetzt sollte es langsam Frühling werden…!

Brrr...war das ein Wochenende für die TT – Abteilung. Nicht nur, dass die Reisebedingungen in den Hunsrück von Eis und Schnee begleitet wurden, auch die einzelnen Ergebnisse entwickelten wenig Wärmendes ums Herz und fürs Gemüt.
Wo sollen auch die wohligen Celsiuswerte herkommen...fragte sich zum Beispiel unsere 1. Mannschaft. Dem „Flaggschiff“ fehlten doch bei ihrem Auswärtsspiel in Kludenbach die Bretter “1, 2, und 3“, - da waren die Aussichten auf steigende Temperaturen gering. Timo Huhn, Jens Bröder, Jörg Spitzley, Tom Waldforst, Michael Huhn und Florian Wehr hielten dagegen so gut es ging, doch allein dem Eingangsdoppel Jörg Spitzley/Tom Waldforst gelang der Ehrenpunkt zum 1:9. Der Sieger der Begegnung hieß TTC Kludenbach. Gut, dass der Klassenerhalt für die 2. Bezirksliga in „trockenen Tüchern ist.“
Von solchen erholsamen Betrachtungsweisen kann die 4. Mannschaft im Moment nur träumen. Als Tabellenletzter der 2. Kreisklasse hatte sie zudem an diesem Wochenende ein „eiskaltes“ Programm zu absolvieren. Der SSV Buchholz III, Dritter dieser Liga mit Aufstiegsambitionen, war der Gastgeber für Kapitän Wolfgang Löser und seinen Männern. Und die Mannschaft aus dem höheren Ortsbezirk macht von Beginn an keinen Hehl aus ihren zwar sportlich edlen, aber auch schmerzhaften Absichten. Nach den Eröffnungsdoppeln hatten sie nur einen Punkt für die siegreiche Paarung Nicolai Born/Michael Schwertel übrig gelassen. Wolfgang Löser/Florian Bernardy als auch Peter Bernardy/Reinhold Lorenz waren leer ausgegangen. Danach gewannen die ambitionierten SSV‘ler die folgenden drei Einzel hintereinander zum 5:1 und es sah echt düster aus für die Truppe aus dem Rheintal.
Aber die jungen Kräfte Nicolai Born, Michael Schwertel und Florian Bernardy wollten sich so nicht „abwatschen“ lassen und hielten erfolgreich dagegen. Der Zwischenstand von 4:5 ließ die Bopparder wieder hoffen. Doch das „obere Paarkreuz“ der Buchholzer blieb makellos und ließ den Rückstand erneut auf 4:7 anwachsen. Nicolai Born gewann an diesem Abend auch sein zweites Einzel und das sollte der letzte Punkt für seine Mannschaft sein. Der SSV Buchholz III gewann mit 9:5.
Schon einen Tag später war die „Vierte“ wieder im Einsatz, diesmal im Hunsrück gegen den TTV Pleizenhausen II, seines Zeichens Tabellenzweiter und wieder so ein „Brocken“, der schwer im Magen liegen konnte. Mit 0:4 warfen sie die gebeutelten Männer vom Rhein auch gleich zurück, ehe Wolfgang Löser mit seinem Sieg der Mannschaft ein kleines „Trostpflaster“ aufkleben konnte. Mit „Tiefenwirkung“, denn nach dem 1:4 gingen zwar die folgenden beide Einzel an die Gastgeber zum 1:6, doch Michael Schwertel zeigte in seinem Einzel, dass er auf das Pflaster positiv ansprach , denn er gewann zum 2:6. Florian Bernardy konnte das Placebo nicht zum Erfolg gereichen, doch im Duell der Spitzenspieler kam dessen Einfluss voll zur Geltung. Erneut Wolfgang Löser und nach langer Zeit auch wieder Peter Bernardy ließen bei dem Zwischenstand von 4:7 die „Kälteschauer“ auf der Bopparder Bank allmählich abklingen. An der Niederlage von 4:9 änderte es wenig.
Jugend: Wenn schon die erfahrenen Aktiven der Abteilung so „auf‘s Glatteis geraten“, wie wird sich denn dann unserer 2. Jugend verhalten? Tröstend oder mitleidend? In Hungenroth hatten sie anzutreten – und es wurde ein Spiel auf des Messers Schneide. Marc Oppermann/Yannik Meyer sicherten im Doppel den ersten Pluspunkt, Jakob Winter/Finn Redmann unterlagen. Unentschieden endeten auch die Begegnungen im „oberen Paarkreuz“, wobei Marc siegreich geblieben war, während Yannik sein Spiel abgeben musste. 2:2 hieß es nun. 3:3 lautete der nächste Zwischenstand, nachdem Finn Redmann abgeben musste, Jakob Winter aber ausgleichen konnte. Marc Oppermann brachte sein Team mit 4:3 sogar in Führung, doch danach gab es einen Bruch im Verlauf der Begegnung. Der Spielfluss war auf einmal weg und die Folgen davon eindeutig: Die Gastgeber entschieden die letzten drei Einzeln zu ihren Gunsten und gewannen den bis zum Schluss spannenden Spielabend mit 6:4. Wie sagt doch der Volksmund: „geteiltes Leid ist halbes Leid.“

 

 

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